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Über die Arkeder (1885)
Über die Arkeder

Die hochgewachsenen Arkeder sind die Lànkbalijen (die Langdärmigen), haben außerdem den Spott mit der Lichtschere zu ertragen. Man redet ihnen nach, daß sie den abgebrannten Docht mit den fünf Fingern von der Kerze wegputzen und denselben alsdann behutsam in die Lichtschere legen.

Daraus hat sich folgende Redensart entwickelt:
Munchmol mese mer uch mät der Arkeder lächtscher schnetjzen. Mit der Arkeder Lichtschere das Licht schneuzen, d.i. mit den fünf Fingern.

Arkeder Bibelsprüche als Inschriften am Hause, der Kirche, dem Altar, der Kanzel, usw.

Ein jegliches Haus wird von jemanden gebaut; der aber alles erbaut, das ist Gott.

Mit Gott fang an, mit Gott hör auf,
Das ist der schönste Lebenslauf.
Ja, das will ich immer thun,
Dann wird der Himmel auf mir ruhn.


Aberglaube

Gegen das fierich, Kolik, Bauchweh, wenn es plötzlich eintritt, Zahnweh, wenn es mit heftigem Stechen verbunden ist und schnell Bauch und Zähne durchfährt, heißt auch fierich. Et fiert mer än de zonjt; ich hu gor am zonjdschaisen: es fährt mir in die Zähne;ich habe gar arges Zahnschießen.

Als Heilmittel dagegen gelten außer dem bei dem Berufen der Kinder angeführten Äscherchenkochen unter dem Volke noch folgende für kräftig und wirksam:

1. Man nimmt einen alten, von den Weinfässern abgesprungenen und etwas lange im Keller gelegenen Reif, brennet selben zu Kohlen, löscht diese Kohlen im Wasser ab und gibt das Wasser dem Kranken zu trinken, die Kohlen aber wirft man rückwärts über dessen Kopf weg.

2. Man gräbt im Frühjahr, wenn man die erste Schwalbe sieht, da wo man stehet, unter dem rechten Fuß in die Erde hinein. Da findet man eine Kohle; diese hebt man auf und wenn jemand nun das reisenfierich bekommt, stößt man Pulver und gibt sie in lauwarmem Wasser ein.








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