Heimatortsgemeinschaft (HOG) Arkeden e.V. HOG Arkeden
 
 
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Rückblick auf zwei Treffen der Arkeder im Jahr 2017
Der Anfang des diesjährigen Arkeder Treffens schleppte sich quälend dahin. Als sich 11 Uhr die Türen der Gaststätte Waldesruh öffneten, trudelten nur vereinzelt ein paar Gäste hinein und auch eine Stunde später war der Saal noch so gut wie leer.
So kam es uns zupasse, dass sich auch Pfarrer Piringer, der im Stau steckengeblieben war, verspätete. Als wir endlich beginnen konnten, waren die mittleren Tische immer noch frei. Im Laufe des Nachmittags und des Abends steigerte sich die Zahl der Anwesenden auf rund 100 Personen, was uns als Organisatoren aufatmen ließ, wenngleich es immer noch so wenige waren wie nie zuvor bei einem Treffen.

Vermutlich ist es das fortgeschrittene Alter, oft auch mit Krankheit verbunden, das einige treue Mitglieder in diesem Jahr davon abgehalten hat, an dem Treffen der Arkeder teilzunehmen. Für andere wieder hat das Treffen den obersten Platz auf der Prioritätenliste gegenüber Urlaub, beruflichen und privaten Verpflichtungen und Ahnlichem eingebüßt. Das ist verständlich und kann nicht eingeklagt werden. Zugleich sollte uns allen bewusst sein, dass diese Zusammenkünfte uns eine einzigartige Möglichkeit bieten, den gemeinsam gelebten Teil unseres Lebens in die Gegenwart und die Zukunft hinüberzuretten.
Die beständig sinkende Zahl an Teilnehmern veranlasste Brigitte in ihrer Ansprache darauf hinzuweisen, dass diese Begegnungen mehr denn je von dem bedingungslosen Mitmachen jedes einzelnen abhängen und geradezu bedroht sind, sich schneller als gedacht aufzulösen.

Als vor vielen Jahren die Teilnehmerzahl den Rahmen im Gasthaus Felsenkeller in Mönchsroth sprengte, verlegten wir unseren Treffpunkt in die Gaststätte Waldesruh nach Unterwinstetten. Mittlerweile ist unsere Veranstaltung für die Betreiber ein finanzielles Risiko, wissen sie doch nicht, auf wie viele, besser gesagt wie wenig Gäste sie sich einstellen sollen. Lukrativer ist es inzwischen, den begehrten Termin im September großen Hochzeitsgesellschaften anzubieten.
Um Verlässlichkeit in der Planung zu erreichen, werden wir in Zukunft auf Anmeldungen nicht verzichten können, wobei die Grenze von 100 Teilnehmern nicht unterschritten werden darf, wenn wir an diesem Standort festhalten wollen.

Der Nachmittag begann mit dem Bericht des Vorstands und der Kassenwartin im Rahmen der Mitgliederversammlung. Katharina Landa als eine der beiden Kassenprüfer entlastete den Vorstand. Damit dankte der alte Vorstand ab und gab den Mitgliedern die Möglichkeit, neue Vertreter zu wählen. Bei den anschließenden Neuwahlen wurde der alte Vorstand zur Weiterführung seiner Aufgaben vorgeschlagen. Für die Bestätigung seiner Arbeit bedankt sich der alte/neue Vorstand bei seinen Wählern und verspricht sich zu bemühen, weiterhin im Sinne seiner Mitglieder zu handeln und Angebote anzubieten, die es ermöglichen, vergangene Traditionen weiterzuführen und die Verbundenheit untereinander zu stärken. Die Vorsitzende Brigitte Depner erinnert an die bereits bestehenden und künftig geplanten Möglichkeiten, die diesem Zweck dienen sollen.

Neben dem traditionellen Arkeder Treffen im Herbst organisiert die HOG Arkeden über das Jahr verteilt weitere Veranstaltungen, um Interessierte zusammen zu bringen.
So starten wir das Jahr Ende Januar mit dem Arkeder Richttag in Ingolstadt. Mit rund 50 Gästen ein gut besuchtes und stets lustiges Fest, dem sich gerne weitere Personen anschließen dürfen. Anmeldungen nehmen Erwin, Misch Th. und Walter entgegen.

Auf den Richttag folgt im Februar/März das Winterwochenende in Österreich. Nach einer kurzen Pause findet es vom 2.-4. Februar 2018 in Tirol statt. Weitere Informationen hält Hildegard bereit, die bis Weihnachten auch Anmeldungen entgegen nimmt. Aus Platzgründen ist die Teilnehmerzahl auf 40 begrenzt.

Im Mai geht es weiter mit dem Pfingsttreffen in Dinkelsbühl. Letztes Jahr haben neun Personen am Trachtenumzug teilgenommen. In Zukunft werden wir die Bereitschaft im Vorfeld anhand von Anmeldungen erkunden müssen, um unsere Gemeinde würdig präsentieren zu können oder aber gar nicht. Ungeachtet dessen steht uns der Reichsadler frei zur Zusammenkunft.

Für die Sommerfreizeit dürfen wir als Treffpunkt das Pfarrhaus in Arkeden nutzen. Dass der Verein „Convietuirea“ als Mieter uns die Möglichkeit einräumt, uns drei Wochen im August dort aufzuhalten,ist keine Selbstverständlichkeit. Auch hier gilt: Bei wenig Interesse vermietet er die Räumlichkeiten lieber an größere Gruppen. So sollten Interessierte die Gelegenheit jetzt nutzen, statt einen Besuch auf später zu verschieben, wenn es vielleicht zu spät ist. Weitere Informationen und Anmeldung bei Erwin.

Ab kommendem Jahr bietet die HOG zusätzlich ein Septemberwochenende (21. - 23. September 2018) in Bad Kissingen an. Bei ausreichendem Interesse könnte es parallel zum Arkeder Treffen zweijährig stattfinden, jeweils in den geraden Jahren, wo wir das Arkeder Treffen aussetzen.
Die Buchungen laufen über den Heiligenhof in Bad Kissingen. Mehr dazu weiß Brigitte.


Im Sommer sind rund 40 Gäste unserer Einladung zu einem Heimattreffen in Arkeden gefolgt, 30 in Arkeden Lebende, die uns seit Jahren bei allen Vorhaben unterstützen, kamen hinzu.
Wie es unserer Tradition entspricht, haben wir das Fest mit einem Gottesdienst begonnen, welchen Dechant Fröhlich dankenswerterweise übernommen hat. Begleitet hat ihn Pfarrer Binder, früher Pfarrer in Arbegen, sowie der Schäßburger Organist Theo Halmen an der Orgel. Es war ergreifend, die Kirche so gut besucht zu erleben wie in früheren Zeiten.
Nach dem Mittagessen verteilten sich die Gäste in Haus, Hof und im Dorf oder nahmen an einer Führung durch die Kirchenburg teil. Getreu dem Motto des Heimattages in Hermannstadt: "In der Welt zu Hause, in Siebenbürgen daheim" erhellte die heimatliche Verbundenheit schnell die Stimmung, die mit heiter und gelassen überschrieben werden kann.

An den darauffolgenden Tagen bot sich die Gelegenheit, an den Veranstaltungen innerhalb der Haferlandwoche teilzunehmen, die in Arkeden ihren Anfang nahmen.
Zwischen den Ringmauern boten Arkeder Bürger regionale Speisen an, bei denen Trüffel aus der Longgewound nicht fehlten! Auf dem Kirchvorplatz wurden traditionelle Tänze vorgeführt und rumänische Volkslieder gesungen. Viele auswärtige Gäste zeigten auch Interesse an einer Führung durch die Kirchenburg.
Danach reisten die meisten weiter und nur noch wenige nahmen an dem Ausflug in die Longgewound mit Kesselfleisch teil.


Wir rufen alle Arkeder und jene, die sich uns verbunden fühlen, auf, sich zu ihren Wurzeln zu bekennen und sich selbst und den anderen mit ihrer Teilnahme eine Freude zu bereiten.




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